Betroffenes Grundeigentum
Ich bin
alleiniger Eigentümer
Miteigentümer
von folgender Immobilie:
Ich bin alleiniger Eigentümer von folgender Immobilie:
[ Bitte in das vorangehende Eingabefeld die Straßenanschrift Ihres Grundstücks, Hausgrundstücks oder Ihrer Eigentumswohnung eintragen.
Fehlt eine solche Angabe, tragen Sie bitte die Flurstücksnummer und die Flur ein ]
Betroffenheit als Mieter
Ich bin Mieter folgender Wohnung, die ich auch in den kommenden Jahren nutzen werde:
[ Bitte hier die Straßenanschrift Ihrer Wohnung eintragen ]
Außenwohnbereich
Ich bin
Eigentümer
im räumlichen Zusammenhang mit meiner Wohnung. Dort
.
Körperliche Aktivität
Ich nutze den Außenwohnbereich zu folgenden anstrengenden körperlichen Aktivitäten, bei denen ich besonders tief einatme und auf saubere Luft angewiesen bin:
Medizinisch ausgeschlossener passiver Schallschutz
Zur Erhaltung meiner Gesundheit schlafe ich auch im Winter bei zumindest teilgeöffneten und im Sommer bei geöffneten Fenstern und bin daher gegenüber nächtlichem Verkehrslärm durch passiven Schallschutz nicht ausreichend geschützt. Durch das geöffnete Fenster stelle ich sicher, dass ich auch in der 2. Nachthälfte ausreichend Sauerstoff zur Verfügung habe, um tief und erholsam zu schlafen.
Einnahmen aus Vermietung
Als Vermieter bin ich auf die ungekürzten Einnahmen aus der Vermietung von Wohnraum angewiesen. Straßenverkehrslärm berechtigt die Mieter zur Mietminderung und führt bei Neuvermietungen zu einem abgesenkten Mietzins.
Die Neuvermietung wird erheblich erschwert und es kann über Monate zu Leerstand kommen.
Diese Einnahmeausfälle gefährden meine
wirtschaftliche Existenz
Altersicherung
Diese Einnahmeausfälle gefährden meine wirtschaftliche Existenz.
Wohnen und Arbeiten
Auf dem Hausgrundstück wohne und arbeite ich zugleich. Durch den Aufenthalt dort über täglich 24 Stunden bin ich den Immissionen im gesteigerten Maße ausgesetzt. Ich befürchte gesundheitliche Schäden.
Selbstversorgung aus dem Gartenbau
Für eine gesunde Ernährung baue ich Nahrungsmitteln im eigenen Garten an und ernähre mich davon. Die Deposition u. a. krebserregender Stoffe als Bestandteil der Verkehrsimmissionen auf den Nahrungsmitteln gefährdet meine Gesundheit.
Minderung des Verkehrswerts der Immobilie
Der Verkehrswert meiner Immobilien hängt ganz wesentlich von der Lage und als deren Faktor von der Qualität geringer Immissionen ab. Eine Steigerung der Schallbelastung meiner Immobilie um jeweils 1 dB(A) wird voraussichtlich den Wert der Immobilie um 1 bis 2% fallen lassen; dieses ergibt sich aus dem Gutachten von Prof. Thießen von der Technischen Universität Chemnitz. Derzeit ist meine Wohnung zumindest nachts nicht durch Lärm vorbelastet, das entspricht etwa 30 bis 35 dB(A). Zukünftig wird als Folge der Straßenplanung den Immobilien in Buchschlag und Sprendlingen eine nächtliche Lärmbelastung von bis zu 49 dB(A) zugemutet. Die Steigerung des Lärms um bis zu 19 dB(A) bewirkt damit eine Minderung des Verkehrswertes um ca. 20%. Diese Minderung des Immobilienwertes löst bei mir folgende Betroffenheit aus:
Der Beleihungswert meiner Immobilie sinkt und das Kreditinstitut wird eine zusätzliche Sicherheit für den gewährten Kredit einfordern, die ich nicht zu stellen vermag.
Eine zur
Erhaltung der Bausubstanz
Erfüllung heutiger Wärmeschutzstandards
Erneuerung der Heizungsanlage
Behebung eines bestehenden Sanierungsstaus
notwendiges Baudarlehen wird mir von meinem Kreditinstitut wegen des durch den Straßenlärm geminderten Beleihungswertes versagt werden.
Durchstoßen der stauenden Schichten
Alle tiefer liegenden Streckenführungen - insbesondere im Bereich der Unterfahrung der Dreieich-Bahn an der Oisterwijker Strasse - durchstoßen notwendige stauende Schichten, die in diesem Bereich - wie aus den Kartierungen im Gutachten von Bullermann und Schneble ersichtlich wird - bereits bei weniger als einem Meter unter der Geländeoberkante liegen. Als Folge können Abwässer aus dem Straßenbetrieb und aus Havarien in das Grundwasser gelangen und mein Trinkwasser verunreinigen.
Ableitung des Bodenwassers
Die Baumaßnahmen für die Südumgehung bewirkt wegen des Durchstoßens der stauenden Bodenschichten eine Absenkung des Grundwassers und damit eine Schädigung von Biotopen und Lebensräumen artengeschützter Pflanzen und Tiere, und damit auch eine Beeinträchtigung meines Naherholungsbereiches.
Trockenlegung durch Pumpe
In den Plänen an der Kreuzung Oisterwijker Straße/Unterführung der Dreieichbahn findet sich ein fest installiertes Pumpensystem, das das unterirdische Schichtenwasser ununterbrochen über ein Regenrückhaltebecken Richtung Norden in den Hengstbach als Vorfluter abführen soll.
Die so bewirkte Grundwasserabsenkung lässt Bäume absterben und verstärkt die Schädigung meines Naherholungsbereichs und der Waldkolonie.
Hochwassergefahr bei Starkregen
Ich befürchte, dass die Hochwassergefahr für mein Haus durch das zusätzliche Abpumpen bei Starkregen - wie 2007 mehrfach der Fall - steigt.
Durchstoßen der unterirdischen Wasserscheide entlang der „Rostädter Straße“
Die Fundierung der Straßentrasse und das Ausheben der Gräben und Entwässerungen würde die unterirdische Wasserscheide im Verlauf der Rostädter Straße durchstoßen. In der Folge würde auch dort Schichtenwasser Richtung Südosten ablaufen und so zu einer Trockenlegung der wasserführenden Schichten beigetragen. Damit verlieren Baumwurzeln und Pflanzen den notwendigen Grundwasserkontakt und als Folge würde mein Erlebnisraum im Buchschlager Wald und in den Sprendlinger Wiesen schädigen.
Feuchtgebiete werden zerstört
Die Trasse der SU würde die von den Hydrologen Bullermann und Schneble kartierten oberirdischen Feuchtgebiete direkt durchqueren und diese entwässern. Ich bin nicht einverstanden, dass diese aus Bächen, Gräben und Wiesen bestehende Landschaft, in der ich meine Freizeit verbringe, zerstört wird.
Ich bin betroffen, denn ich gehe dort regelmäßig
joggen
walken
spazieren
meinen Hund ausführen
mit meinen Kinderwagen
Austrockung von Feuchtbiotopen
Ein Rückgang von Feuchtbiotopen in Gestalt der zahlreichen, nahezu ganzjährig mit Wasser gefüllten Trichter und Gräben im Buchschlager Wald wird Folge des Straßenbaues sein. Damit würde Lebensraum für Insekten und Amphibien verloren gehen. Mit dem Rückgang der Insekten und Amphibien würden auch seltene Vogelarten sowie die Fledermausvorkommen im Buchschlager Wald ihre Nahrungsgrundlage verlieren. Ferner würden auch die Wasserlöcher für das Wild verschwinden. Ich habe große Freude an Naturbeobachtungen und empfinde das als einen großartigen Ausgleich für meinen Arbeitstag, wenn ich abends Fledermäuse, seltene Singvögel oder Rehe beobachten kann, deren Lebensraum infolge des Straßenprojekts verschwinden würde.
Schädigung des Kleinklimas
Durch die Schädigung des Waldes bewirkt die Straßenplanung auf lange Sicht auch negative Auswirkungen auf das Kleinklima, die Frischluftversorgung sowie den Natur- und Erlebensraum in unmittelbarer Nähe zu Wohnsiedlungen. Ich profitiere derzeit – gerade bei dem austauscharmen Sommerwetter im Rhein Main Gebiet in Flughafennähe – von der Frischluftzufuhr aus dem Wald. Nachts schlafe ich bei offenem Fenster und bin froh über die Abkühlung, die aus dem Wald kommt.
Klimaveränderungen im Kreis Offenbach – zunehmende Trockenheit
Nach einem Bericht des Umweltamts des Kreises Offenbach liegen hier die Niederschlagsmengen unter dem Landesdurchschnitt. Klimaveränderungen sowie zunehmende Bodenversiegelung und aggressive Flächenentwässerung führen zu einem weiteren Rückgang des Grundwasserspiegels. Ebenso wird eine Übernutzung des Grundwassers durch die Wassererzeuger im Kreis Offenbach konstatiert. Das Umweltamt empfiehlt daher, besonders Feuchtgebiete zu schonen und zu erhalten. Die Südumgehung bewirkt das Gegenteil.
Ich befürchte, dass durch die Realisierung der Südumgehung sich drückende, fast subtropische Klimatage in Dreieich und Umgebung weiter verstärken und gesundheitliche Beschwerden (Migräne, Herzkrankheiten, Schlaflosigkeit) bei mir zunehmen. Negative Auswirkungen auf mein Eigentum durch Trockenheit, die meinen Garten schädigt, und die gesteigerte Gefahr von Schlagregen (verbunden mit Hochwasser) sind ebenfalls zu erwarten.
Besondere Auswirkungen der Entwässerung auf Buchschlag als Villenkolonie und Waldsiedlung
Der Ortsteil Buchschlag wurde kultur- und baugeschichtlich als „Waldkolonie“ um 1900 gegründet. Die Bodenentwässerung würde nicht nur die Waldumgebung, sondern auch das große Grün auf zahlreichen Wohngrundstücken innerhalb Buchschlags gefährden. Ich befürchte, ein geschichtlich bedeutsames und denkmalschutzwürdiges Ensemble von Wohngebäuden und der Waldumgebung würde durch die Entwässerungswirkung der Südumgehung in seinem Bestand bedroht und lehne deswegen die Planfeststellung in der vorliegenden Form ab.
Boden- und Grundwassergefährdung durch Straßenführung - bestehendes Wasserschutzgebiet der Kategorien IIIB und IIIA
Die Trasse der geplanten Südumgehung wird etwa ab Grenze des Buchschlager Waldes bis hin zur alten Trasse der L 3262 festgesetzte Wasserschutzgebiete (gem. Verordnung von 1977 der Kategorien IIIA und IIIB) durchqueren. Dort soll das Oberflächenwasser nach Unterlage 13.4. der Planfeststellungsakten nicht kanalisiert und geklärt, sondern schlicht im Boden versickern. Grundwassergefährdende Stoffe (Tankwagen, Chemkalien), aber auch die üblichen Rückstände des Kfz-Betriebs (Reifenabrieb, Motorenöl, Kraftstoffe) sowie Streugut im Winter werden als Folge des Straßenbetriebes in Boden- und Grundwasser gelangen. Ich bin nicht einverstanden, dass unser Trinkwasser in Dreieich - das derzeit die Qualität von Tafelwasser hat und deutlich über den nationalen und erst recht über den EU Werten liegt - durch die Südumgehung verschlechtert wird oder daß zukünftige Generationen Trinkwasser für teures Geld aus anderen Gemeinden "importieren" müssen.
Geplantes Wasserschutzgebiet südöstlich der Rostädter Straße
Nach dem Gutachten der Hydrologen Bullermann und Schneble sowie der Planung der Stadt Dreieich (im GIS Stand 8.5.08) wird südöstlich der Rostädter Straße, d.h. außerhalb der stauenden Schichten, ein weiteres Wasserschutzgebiet der Kategorie II (engeres Schutzgebiet) zur Trinkwassergewinnung geplant.. Dort sollen ein Umgang mit Wasserschadstoffen, die Verletzung der oberen Bodenschichten und der Straßenbau beschränkt werden. Dem widerspricht die Planung der Südumgehung. Dort soll nach Planungsunterlage 13.4 in einem Teilstück von der Rostädter Straße bis zur B 3 alt ebenfalls auf einer Länge von 400 mit Versickerung gearbeitet werden. Der Straßenbau würde auch insoweit mein Trinkwasser gefährden.
Verbot der Geothermie im Bereich von Dreieich/Buchschlag – Privilegien für Südumgehung?
Nach Informationen verschiedener Bauwerber haben Kreis und Stadt geothermische Wärmegewinnung im Bereich vom Buchschlag mit Rücksicht auf die Zerstörung wasserführender Schichten abgelehnt. Es ist nicht nachzuvollziehen, weshalb bei einer staatliche Straßenbaumaßnahme aber ein Eingriff in wasserführende Schichten zulässig sein soll. Ich berufe mich auf Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, wenn der Staat etwas darf, was er mir untersagt.
Überschwemmungsrisiken
Die im Zuge der Südumgehung geplante Ableitung des Oberflächenwassers (sowie auch des Schichtenwassers) in den Hengstbach bzw. in die Abwasserkanalisation der Stadt Dreieich würde das Überschwemmungsrisiko bachabwärts weiter erhöhen. Die Stadt Dreieich wurde am 21. und 23. Juni 2007 von Starkregen heimgesucht, die zu Schäden an öffentlichen und vor allem privaten Gebäuden in Millionenhöhe geführt haben.
Die Südumgehung wird die Schäden zukünftiger Hochwässer verschärfen, indem schätzungsweise 70.000 qm Fläche allein durch die Straßenkrone zusätzlich versiegelt würden. Abzüglich der Flächen, für die die trinkwassergefährdende Versickerung geplant ist, verbleiben immer noch ca 45.000 qm, die entweder direkt in den Hengstbach oder in das bestehende Kanalnetz entwässern.
Durch die Südumgehung werde ich verstärkt der Gefahr eines Hochwassers und damit einer schwerwiegenden Schädigung meines Eigentums ausgesetzt. Ich fordere, dem Land Hessen die Haftung für die Verschärfung der Hochwasserereignisse aufzuerlegen.
Verlust von Regenwasserrückhalteraum
Die Südumgehung würde Gebiete, die heute als Regenwasserrückhalteraum genutzt werden können, von der Wohnbebauung abschneiden. Dadurch werden Wasserschäden auf meinem Hausgrundstück verschärft. Die Stadt Dreieich hat ca. ein Jahr nach den Überflutungen von 2007 in einer Pressemitteilung zugesagt, weitere Maßnahmen gegen Überschwemmungsgefahren zu treffen. Die Südumgehung widerspricht dieser Zusage.
Durch den Bau der Südumgehung büßt Dreieich „weiche“ Standortfaktoren ein und schwächt damit sein Entwicklungspotential als Wirtschaftsstandort.
Die Südumgehung schwächt den Wirtschaftsstandort Dreieich, da sie sog. „weiche“ Standortfaktoren einbüßt. Die „weichen“ Standortfaktoren, wie z.B. das Kultur- und Freizeitangebot und die Lebens- und Wohnqualität, steigern die Bereitschaft zur Ansiedelung von Arbeitnehmern, was Unternehmen anzieht, Arbeitsplätze schafft und Wohlstand generiert. Ich befürchte einen Abzug von Unternehmen mit attraktiven Arbeitsplätzen, möglicherweise den Verlust meines eigenen Arbeitsplatzes, wenn Dreieich durch die Südumgehung seine „weichen“ Standortfaktoren einbüßt.
Schädigung des Wohnstandorts
Der Standort Dreieich mit seinen attraktiven Wohngebieten, zu denen auch der als „Waldkolonie“ gegründete Ortsteil Buchschlag gehört, verliert durch den Bau der Südumgehung an Qualität. Denn der Lärm und die Abgase der täglichen 20.000 Kfz beeinträchtigen die Stadtnahen Erholungs- und Freizeitgebiete und mindern somit die Attraktivität des Wohnstandortes Dreieich. Ich bin dagegen, dass die Wohnstandort Dreieich durch die Südumgehung geschädigt wird. Tatsache ist, dass bereits einige Familien aus dem Bekanntenkreis aus der Nähe der Trasse der Südumgehung weggezogen sind. Ich möchte nicht, dass noch mehr Bekannte vertrieben werden.
Die unmittelbaren Naherholungsgebiete werden zerstört
Der Bau der Südumgehung zerstört und beeinträchtigt für mich wichtige Naherholungsgebiete. Zum einen führt die Aufweitung der Straße auf 4 Fahrstreifen an der Einmündung des Tunnels Oisterwijker Straße, zu der Rodung des Waldsaumes, der Sprendlingen und Buchschlag trennt, zum anderen muss die Buchwaldstraße an der Kreuzung Buchwaldstraße/ Buchschlager Allee/ Oisterwijkerstraße aufgrund der Errichtung einer Ampelregelung erweitert werden. Dies hat zur Folge, dass für die Naherholung wichtige Waldgebiete zerstört werden und das ich die übrigen Wälder von der Oijsterwijker Straße aus nur durch Überwindung einer vierspurige Schnellstraße erreichen kann.
Erholungswert verringert
Die Lärmimmissionen des Betriebs der Südumgehung verringern den Naherholungswert des Buchschlager Waldes und des Naherholungsgebietes in Sprendlingen, welches durch die Straße hälftig durchschnitten wird. Der ständige Lärm von täglich 20.000 Fahrzeugen beeinträchtigt meine Erholungsmöglichkeiten in diesem Gebiet als
Spaziergänger
Jogger
Gartennutzer
Besucher des TC Buchschlag
Sporttreibender des TC Buchschlag
Gast des Naturfreundehauses
Einfache Zugangswege zur Naherholung entfallen
Die Südumgehung führt zu einem kompletten Wegfall bestehender Feldwegverbindungen bis auf den Rostädter Weg und verhindert dadurch, dass ich von
Buchschlag
Sprendlingen Süd
Buchschlag einfach und ungefährdet am Bahndamm entlang zu
meinem Garten
dem sehr beliebten Kinderspielplatz
meinem Garten kommen kann, wo meine Kinder Fußball spielen oder im Winter rodeln gehen.
Die Naherholungsgebiete sind nicht barrierefrei erreichbar
Der Bau der Südumgehung verschlechtert den barrierefreien Zugang zu Restbeständen der Naherholungsgebiete. Die in ihrer Funktion durch Lärm und Abgase der Straße beeinträchtigten Naherholungsgebiete, der Buchschlager Wald und das Naherholungsgebiet in Sprendlingen, welches durch die Straße hälftig durchschnitten wird, können zukünftig nur über Brücken, erreicht werden. Ich befürchte hierdurch Nachteile, da ich als
Rollstuhlfahrer
Gehbehinderter
Elternteil mit Kinderwagen
Rollstuhlfahrer auf einen ebenerdigen Zugang zum Wald angewiesen bin.
Schutz von Frauen vor Gewalttaten
Bislang sind viele Frauen im Buchschlager Wald/auf den Sprendlinger Wiesen südlich der Dreieichbahn walken oder joggen gegangen, und waren dabei ziemlich in Sicherheit, weil sie in aller Regel nicht allzu weit vom Tennisgelände und den letzten Häusern am Birkeneck oder in der Oijsterwijker Straße weg waren.Als Frau befürchte ich, dass die Straße mich nun akustisch und räumlich von der Wohnbebauung trennt, wenn ich dort walken oder joggen gehe. Sollte ich Opfer einer Gewalttat werden, wird niemand meinen Schrei mehr hören, da dieser im Verkehrslärm untergehen wird.
Der Buchschlager Tennisplatz wird in ihrer Existent bedroht
Der Buchschlager Tennisplatz in unmittelbarer Nähe der vielbefahrenen Südumgehung verliert an Gesundheits- und Erholungswert und wird langfristig möglicherweise ganz den Standort verlassen. Damit ist die beliebte (und einzige) Sportstätte, die über eine bedeutende Nachwuchsföderung verfügt, samt ihrer Funktion als Freizeitzentrum nebst Lokal mit Sommerterrasse stark gefährdet. Die Abgase von mehr als 20.000 Kfz täglich und deren Lärm beinträchtigen meine Nutzung des Tennisplatzes sowohl als Sportler als auch als Besucher. Ich fürchte um die Existenz des Tennisplatzes
Tennisschule Kästner
Da der Buchschlager Tennisplatz in unmittelbarer Nähe der vielbefahrenen Südumgehung liegt, somit an Gesundheits- und Erholungswert verliert und langfristig möglicherweise ganz den Standort verlassen wird, befürchte ich, dass auch die Tennisschule Kästner, bei der ich Tennisstunden nehme, aufgrund des zurückgehenden Spielbetriebs - ebenfalls aus Buchschlag zurück ziehen wird.
Sommer-Tenniscamp für Kinder
Durch den Bau der Südumgehung wird meinen Kindern, die seit vielen Jahren am Sommertenniscamp der Tennisschule Kästner teilnehmen, die Möglichkeit genommen, sich wie bisher durch einen halbstündigen Dauerlauf in den Buchschlager Wald hinein aufzuwärmen. Denn der ungehinderte Zugang zum Wald wird aufgrund der Straße nicht mehr möglich sein.
Buchschlager Tennisgaststätte wird in ihrer Existenz bedroht
Die Südumgehung gefährdet die Existenz der Buchschlager Tennisgaststätte, da
der Buchschlager Tennisplatz in unmittelbarer Nähe der Straße liegt, somit an Gesundheits- und Erholungswert verliert und langfristig möglicherweise ganz den Standort verlassen wird. Dies hätte zur Folge, dass in Buchschlag, wo bereits mehrere Restaurants geschlossen wurden, kein Mittagstisch mehr zu bekommen wäre. Ich gehe gelegentlich/regelmäßig zum Mittagessen in die Gaststätte des Tennisclubs Buchschlag, und würde den Verlust des eines Mittagstisches bedauern.
Verlust des letzten Buchschlager öffentlichen Kommunikationsraumes
Die Südumgehung gefährdet die Funktion der Buchschlager Tennisgaststätte als öffentlichen Kommunikationsraum, da der Buchschlager Tennisplatz inklusive der Gaststätte in unmittelbarer Nähe der Straße liegt und aufgrund der Lärm- und Abgasbelastung möglicherweise ganz den Standort verlassen wird. Neben der „Endstation“ gäbe es dann keine öffentlichen Kommunikationsraüme mehr Buchschlag. Wo sollte ich mich mit meiner Skatrunde, meinen Vereinsfreunden, Besuchern etc. in Buchschlag noch treffen können, außer in einer Privatwohnung?
Eine zügige Autoverbindung zum Konsumangebot am Flughafen- zur „Frankfurt Airport City“- durch die Südumgehung Buchschlag gefährdet die innerstädtischen Einkaufsbereiche in ganz Dreieich
Die Südumgehung schafft eine zügige Autoverbindung zu den Einzelhandelsflächen am Frankfurter Flughafen, welche zukünftig weiter ausgebaut werden sollen, und bedroht dadurch die Überlebensfähigkeit des örtlichen Einzelhandels in Dreieich. Die bisherigen Kundenströme werden weggeleitet und damit erhebliche Umsatzausfälle bis hin zur Existenzgefährdung bewirkt. Als Folge befürchte ich, dass ich meinen Lebensbedarf nicht mehr verbrauchernah in Dreieich befriedigen kann.
Das ist für mich besonders nachteilig, da ich keinen Führerschein und kein Auto habe.
Einzelhandelsbetriebe entlang der Buchschlager Allee müssen mit starken Einnahmeverlusten rechnen, sie werden durch die Schließung des Bahnübergangs von ihrer Kundschaft abgeschnitten.
Durch den Bau der Südumgehung ist für den Kiosk an der Buchschlager Allee, die Apotheke, das Lebensmittelgeschäft, die Biotheke, den Blumenladen an der Buchschlager Allee und die – letzte verbliebene - Gaststätte Endstation zu befürchten, dass diese ihre bisherige „Durchfahrtkundschaft“ verlieren, da diese Kunden kaum mehr den hinteren Bereich der Buchschlager Allee ansteuern.
Ich bin nicht damit einverstanden, dass es wegen der Südumgehung plötzlich keine Lebensmittel, Blumen, Arzneien in Buchschlag mehr geben soll und dass ich wegen jeder Kleinigkeit nach Sprendlingen oder gar zum Flughafen fahren soll. Außerdem wurde damit zusätzlicher innerstädtischer Verkehr erzeugt, den die Südumgehung gerade vermindern sollte.
Die von der Südumgehung ausgehenden Emissionen (Lärm und Abgase) verschlechtern meine Wohnqualität
Die von der Südumgehung ausgehenden Emissionen verschlechtern die Wohnqualität in Dreieich, denn der Lärm und die Abgase der täglichen 20.000 Kfz beeinträchtigen u.a. die Gesundheit und den Schlaf der Anwohner. Ich bin nicht bereit, eine solche schwerwiegende Beeinträchtigung meiner Wohnqualität durch den Bau der Straße in Kauf zu nehmen.
Haus- und Grundstückspreise sinken
Der von der Südumgehung ausgehende Lärm wird zu einem Wertabschlag der Haus- und Grundstückspreise führen, der je nach Lage der Grundstücke zur Lärmquelle (Straße), d. h. der einwirkenden Dezibelwerte, zwischen 10 und 30 % zu erwarten ist. Ich bin nicht einverstanden, dass meine Wohnimmobilie, meine Balkone, meine Terrasse und mein Garten durch die Südumgehung verlärmt werden und dadurch 20% und mehr an Wert verlieren. Ich berufe mich auf das Verbot der Existenzvernichtung durch eine Straßenbaumaßnahme. Mein Haus ist zu
% durch Kredit finanziert. Ein Wertverlust in Höhe von
% würde mein Eigenkapital bedeutsam aufzehren, ich hätte viele Jahre umsonst gearbeitet und gespart. Ich behalte mir ferner ausdrücklich Schadensersatzansprüche gegen das Land Hessen vor.
Die Südumgehung steht im Widerspruch zu den gültigen Bebauungsplänen
Dem Bau der Südumgehung stehen die Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 1 der Stadt Dreieich entgegen, der die Südseite von Buchschlag, an die die Südumgehung angrenzt, von der Art ihrer baulichen Nutzung her als ein reines Wohngebiet ausweist, in dem emittierende Betriebe jeder Art verboten sind, da das Gebiet ausschließlich dem Wohnen dient. Die von der Straße zukünftig ausgehenden starken und vor allem auch nachts wirkenden Emissionen, beeinträchtigen diesen reinen Wohncharakter des Gebiets. Es kann nicht sein, dass mir als Privatmann die Einrichtung eines Gewerbebetriebs in diesem Gebiet untersagt wird, der Staat sich daran nicht gebunden sieht und eine Lärmquelle für 24 Stunden am Tag in nächster Nähe eröffnet.
Verletzung des Rücksichtnahmegebots neu hinzukommender emittierender Einrichtungen
Entlang der Oisterwijker Straße besteht ein reines Wohngebiet, in dem sich ausschließlich Wohnblocks und Mehrfamilienhäuser befinden. Dieses Wohngebiet ist besonders schützenswert, da dort die Besiedelungsdichte besonders hoch ist und mehrstöckige Wohngebäude vor allem in den Obergeschossen schwer gegen Emissionen zu schützen sind. Ich fordere, dass die neu dazukommende Straßenplanung sich dem Charakter der Wohngebiete unterordnet und mein Recht auf Einhaltung des bestehenden Gebietscharakters respektiert. Das bedeutet entweder, dass die Südumgehung ganz entfällt, oder aber mindestens mehrere hundert Meter Abstand einhält oder aber unterirdisch (Troglage und Einhausung) verläuft.
Durch die Südumgehung wird sich die Sozialstruktur in Buchschlag sehr wahrscheinlich ändern und die Wohnqualität sinken.
Die Südumgehung führt möglicherweise zu einem Wandel der Sozialstruktur in Buchschlag und einem Absinken der Wohnqualität. Denn viele derzeitige Anwohner von Buchschlag werden nicht gewillt sein, die Beeinträchtigungen (Lärm, Abgase etc.) durch die Straße in Kauf zu nehmen, und werden ihre Immobilien unter hohen Verlusten verkaufen müssen. Dies könnte schwächer gestellte Bevölkerungsgruppen dazu animieren, sich in Buchschlag nieder zu lassen. Ich bin dagegen, dass durch die Südumgehung viele Menschen regelrecht „vertrieben“ werden. Ich bin nicht einverstanden, dass gewachsene soziale Beziehungen im Ortsteil durch die Südumgehung zerstört werden.
Schwächung der Einkommensteuerkraft der Stadt Dreieich
Die Südumgehung mit ihren einhergehenden Nachteilen (Lärm, Abgase etc.) führt zu einer Schwächung der Einkommensteuerkraft der Stadt Dreieich durch den möglichen Wegzug einkommensstarker Einwohner. Nach Schätzungen im Wirtschaftsplan Dreieich für das Jahr 2009 wird die Beteiligung an der Einkommenssteuer über 23 Mio € betragen.
Ich fürchte, dass einkommensstarke Bürger durch die Südumgehung vertrieben werden und deswegen die finanzielle Sanierung Dreieichs nicht vorankommen wird und ich mit höheren Steuern und einer weiteren Ausdünnung der öffentlichen Leistungen der Stadt rechnen muss.
Eine verkehrliche Notwendigkeit der Südumfahrung ist nicht gegeben
Gegen den Bau der Südumgehung spricht, dass die Straße keinerlei verkehrlichen Nutzen für Dreieich hat. Mit der Querspange Nord in Sprendlingen, in Verbindung mit dem Ausbau des Knotenpunktes Frankfurter-/Rathenaustr. in Neu-Isenburg, geht in 2009 eine weitere Ost-West-Achse mit überörtlicher/überregionaler Verkehrsbedeutung in Betrieb, die neben der A3, der Nordumgehung Langen und der Umfahrung Egelsbach dann die vierte (!) Netzergänzung dieser Art in einer Nord-Südausdehnung von nur ca. 10 km wäre. Eine weitere Netzergänzung wie sie die Südumgehung darstellen würde, ist daher verkehrlich nicht zu rechtfertigen. Da ein weiterer verkehrlicher Nutzen - über die bestehen Verkehrsbeziehungen hinaus - nicht zu erwarten ist, lehne ich den Bau der Südumgehung ab.
Ich lehne den Bau der Südumgehung ab, weil die Straße das Minimierungsgebot nicht erfüllt.
Die Neuplanung der Südumgehung Buchschlag verstößt gegen das Minimierungsgebot. Denn im Gegensatz zu den anderen neuen Umfahrungen (Nordumgehung Götzenhain, Südumfahrung Offenthal), die so konzipiert wurden, dass Umwelteingriffe, Eingriffe in die Naherholung und die Lärm- und Schadstoffemissionen so gering wie möglich gehalten werden, wird die Südumgehung Ortskerne nur geringgradig vom Verkehr entlasten, dafür aber wesentlich mehr weiträumigen Verkehr anziehen. Ich bin nicht bereit, diese Nachteile für meine Lebensqualität in Kauf zu nehmen, für die ich keine Vorteile bekomme und beantrage, die Planung im Sinne der Verkehrs-Minimierung für gesamt Dreieich zu überarbeiten.
Ortsumgehung oder weiträumiger Flughafenzubringer?
Die Südumgehung soll, entgegen ihrer ursprünglichen Funktion als Umgehungsstraße der südlichen Stadtteile von Buchschlag und Sprendlingen, künftig den weiträumigen Verkehr zum Flughafen in Richtung Rödermark und darüber hinaus aufnehmen. Das wird dadurch belegt, dass sie nur eine geringe und nicht spürbare Verkehrsentlastung für Buchschlag und Sprendlingen bringt. Für einen weiträumigen Flughafenzubringer ist die Trassierung jedoch viel zu ortsnah gewählt. Die von der Trasse ausgehenden Verkehrs-Emissionen bedrohen meine Gesundheit.
Lärm der LKWs
Der Bau der Südumgehung führt zu einer Beeinträchtigung der trassennahen Wohngebiete durch ein ständiges an- und Abschwellen von LKW-Lärm. Denn die Trasse wird für die tägliche Bewältigung von zunächst 22.000 KFZ (inkl. 5 % Lastverkehr) geplant, was bedeutet, dass (unter Annahme eines Nachtfahrverbotes) mit ca. 2 LKW pro Minute zu rechnen ist (5% von 22 000 = 1 100 LKW/ Tag, 1100 LKW/10 h = 110LKW/ h = ca. 2 LKW/ min.) Mit der denkbaren 5. Bahn im Süden des Flughafens würden in 15 Jahren noch mehr LKW drohen. Aufgrund dieser Lärmbelastung, die auch negative Auswirkungen auf meine Gesundheit hat, lehne ich den Bau der Südumgehung ab.
Krebserregender Dieselruß
Die Verwirklichung der Südumgehung Buchschlag führt zu einem Ansteigen des Krebsrisikos für die trassennahen Anwohner infolge des Ausstoßes von Dieselruß durch LKW. Bei prognostizierten 22.000 KFZ täglich und einem Schwerverkehrsanteil von 5 % würden 401.500 LKW/Jahr die Südumgehung befahren und dementsprechend Dieselruß emittieren. Als trassennaher Anwohner lehne ich den Bau der Südumgehung ab, weil der Straßenverkehr meine Gesundheit durch den Ausstoß von Dieselruß bedroht.
Lärm und Abgase des Bremsens und Anfahrens
Die 21 000 PKW und 1100 LKW, die täglich die Südumgehung nutzen werden, fahren nicht nur an den Wohngebieten vorbei, sondern werden an 5 von 6 Knotenpunkten durch Ampeln angehalten und verursachen dort durch Abbremsen und Anfahren die Wahrnehmung einer Verdopplung der Verkehrsmenge und hohe Abgasbelastungen. Die Folge sind mehr Herz-Kreislauferkrankungen, insbesondere mehr Infarkte. Als Anwohner dieser Kontenpunkte lehne ich den Bau der Südumgehung, aus Rücksicht auf meine Gesundheit, ab.
Risiken in Kreuzungsnähe
Die Anwohner in der Nähe der Kreuzungen werden besonders durch Lärm und krebserregenden Feinstaub gefährdet, weil sich dort die Südumgehung auf mindestens 4 bis zu 6 Fahrstreifen aufweitet und täglich bis zu 50 000 KFZ (Beispiel: Kreuzung Südumgehung/Darmstädter Str.) passieren. Im Bereich der Kreuzung Südumgehung/Darmstädter Str ist der gesamte Wohnbereich Am Taubhaus, Im Weibelfeld, Am Trauben sowie die Weibelfeldschule betroffen.
Belastung an Kreuzung mit Dreieich-Bahn
Durch die Verwirklichung der Südumgehung Buchschlag werden die Anwohner in der Nähe der Kreuzung zwischen der Dreieichbahn und der Darmstädter Straße besonders belastet, weil an der 4 mal pro Stunde geschlossenen Schranke (2 Fahrten stündlich, in jede Richtung) Rückstaus vorprogrammiert sind. Betroffen ist der gesamte Wohnbereich „Am Taubhaus“, „Im Weibelfeld“, „Am Trauben“ sowie die „Weibelfeldschule“. Als Anwohner dieser Wohnbereiche lehne ich daher den Bau der Südumgehung ab.
Die Südumgehung bringt den zusätzlichen Verkehr von 22 000 KFZ weiträumig mit
Gegen die Verwirklichung der Südumgehung spricht, dass sie zusätzlichen weiträumigen Verkehr in und aus Richtung Flughafen Frankfurt sowie Fahrzeuge, die Staus am Frankfurter Kreuz umgehen müssen, mitbringt, wobei die Entlastungseffekte in Buchschlag und Sprendlingen relativ gering ausfallen, da hier überwiegend Ziel-und Quellverkehr herrscht, der nicht verlagert werden kann. Als Planungsbasis werden im Regionalen Flächennutzungsplan 8% Verkehrszunahme bis 2020 angenommen. Das Verkehrsgutachten von Dorsch Consult geht jedoch von 44% Steigerung nach dem Bau der Südumgehung aus. Da die erwarteten zusätzlichen 22.000 KFZ auf der Südumgehung nicht aus Dreieich kommen, sondern dem weiträumigen Verkehr zuzuordnen sind, lehne ich den Bau der Südumgehung ab.
Der für Dreieich versprochene Entlastungseffekt ist nur sehr gering.
Der für Dreieich – und hier vor allem für Sprendlingen und Buchschlag – versprochene verkehrliche Entlastungseffekt tritt durch den Bau der Südumgehung nicht ein, weil dort überwiegen Quell- und Zielverkehr herrscht, der nicht verlagerungsfähig ist.
Für die Sprendlinger Innenstadt bringt die Südumgehung nur eine geringe Entlastung
Die Südumgehung entlastet die Sprendlinger Innenstadt nur gering. Denn unter Berücksichtigung von 8% Verkehrszunahme wird eine Gesamtentlastung von ca. 9% im gesamten Bereich von Darmstädter Str., Hauptstr., Frankfurter Str. und Offenbacher- Str. prognostiziert (diese wird hauptsächlich erreicht durch die Anbindung der alten B3 an die A661) und eine Gesamtentlastung von 3% im Bereich Eisenbahnstr., August-Bebel-Str., Liebknechtstr. und Fichtestraße. Die Anbindung der Darmstädter Straße an die A661 im Industriegebiet Dreieichenhain -ohne Südumgehung- wäre eine Alternative, die sowohl für Sprendlingen als auch für das Industriegebiet von Nutzen wäre. Deshalb schlage ich vor, für diese Variante eine Kosten/Nutzen – Berechnung anzustellen.
Für andere Wohngebiete in Sprendlingen-Süd bringt die Südumgehung eine Mehrbelastung
Durch Verschiebung der Verkehre, z.B. durch „Zubringerverkehre“ aus Sprendlingen West zur Südumgehung kommen 10 000 KFZ täglich auf die Oisterwijker Str., die heute nur wenig befahren wird. Als Anwohner in Sprendlingen Süd protestiere ich energisch gegen die Neubelastung meines Wohngebietes durch Lärm und Abgase.
Wohnbereiche von Dreieichenhain werden stärker belastet
Durch die Südumgehung werden die Wohnbereiche von Dreieichenhain stark beeinträchtigt. Zum einen wird das Wohngebiet „Am Trauben/Weibelfeld“ durch die 6-spurige Kreuzungsanlage Südumgehung/Darmstädter Str. (50 000 KFZ täglich) belastet, zum anderen werden die Wohngebiete „An der Trift“ und die „Säuruh“ durch den Anschluss der Südumgehung an die Landsteiner Str., die Auf- und Abfahrten an die A661 sowie die Schließung der Autobahnunterführung „An der Trift“ betroffen. Hier endet die Südumgehung und hier muss sich der Verkehr verteilen, den die Südumgehung mitbringt. Wo kann ich die aktuellen und die prognostizierten Verkehrsbeziehungen für diese Bereiche einsehen?
Es entstehen Verkehrs-Mehrbelastungen für Götzenhain und Dreieichenhain insgesamt
Durch den Verkehr von und zur Südumgehung entstehen für Götzenhain und Dreieichenhain Mehrbelastungen – vor allem Ost-West-gerichteter Verkehr. Die verkehrlichen Auswirkungen in diesem Bereich wurden jedoch nicht untersucht. Ich befürchte, dass ich von den verkehrlichen Mehrbelastungen betroffen werde und fordere daher, dass ein Verkehrsgutachten über die Verkehrsbeziehungen und -verlagerungen für gesamt Dreieich erstellt wird.
Die Südumgehung führt nicht zu einer Lärmreduzierung in den bisher lärmbelasteten Stadtteilen
Die Südumgehung führt zu keiner Lärmreduzierung in den bisher lärmbelasteten Stadtteilen – vor allem nicht in Sprendlingen, da die Verkehrsentlastung hierfür zu gering ist. Denn für die Wahrnehmung einer Lärmverminderung durch das menschliche Ohr ist eine Reduzierung von mindestens 3 dB(A) nötig, was erst bei einer Halbierung des Verkehrsaufkommens eintritt. Entlastungseffekte von 50% oder darüber sind nirgendwo ersichtlich. Als Anwohner fordere ich daher, dass die Stadt Dreieich dringend andere, geeignete Maßnahmen ergreift, um diese Bereiche zu entlasten.
Bisher ruhige Wohngebiete werden über die zumutbare Grenze verlärmt
Durch den Betrieb der Südumgehung werden bisher ruhige Wohngebiete im Süden von Buchschlags und Sprendlingen stark verlärmt. Dieser Verkehrslärm (22.000 KFZ/Tag) tritt auch in der Nacht und trotz des Anbringens von lärmreduzierenden Maßnahmen (im Bereich der Oisterwijker Straße) auf, und geht z.T. über die gesetzlichen Grenzwerte hinaus. Vor dem Verkehrslärm, der von der Brücke (7-10 m hoch) über die Bahnstrecke Frankfurt/Heidelberg ausgeht, kann Buchschlag-West nicht geschützt werden. Ich gehe davon aus, dass mein Wohneigentum dadurch im Wert gemindert wird und behalte mir vor, den Ausgleich dafür vom Land Hessen einzufordern.
Die Schließung des Bahnüberganges ist kein zwingender Grund für den Bau der Südumgehung
Die Schließung des Bahnüberganges muss nicht zwangsläufig zu einem Bau der Südumgehung führen, da in diesem Falle die Möglichkeit besteht, die L3262 in Form einer Unterführung unter der Bahntrasse hindurch zu führen. In Verbindung mit einem LKW-Verbot und einem Rückbau der Buchschlager Allee/Eisenbahnstraße kann diese Durchfahrt unattraktiv gemacht werden, um das Anziehen von weiträumigem Verkehr zu vermeiden.
Die Anbindung des geplanten Gewerbegebietes „In den langen Rücken“ ist kein zwingender Grund für den Bau der Südumgehung
Der Bau des geplanten Gewerbegebietes „In den langen Rücken“ bedingt nicht zwangsläufig auch die Realisierung der Südumgehung, denn dieses Gewerbegebiet ist wegen der hydrogeologischen Gegebenheiten schwierig und teuer zu realisieren. Es besteht auch keine Notwendigkeit für die Entwicklung dieses Gewerbegebietes (s. OP v.17.2.2009 „75 000 ungenutzte Quadratmeter“). Sollte jedoch dieses Gewerbegebiet später in irgendeiner Form ausgewiesen werden, so ist eine Anbindung an die alte B3 ausreichend (s. Masterplan).
Die Südumgehung steht in Konkurrenz zum Öffentlichen Personennahverkehr
Die Südumgehung steht in Konkurrenz zum öffentlichen Nahverkehr, u.a. zur geplanten Regionaltangente West und der vom Planungsverband geforderten Schienenanbindung des neuen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens an das bestehende Netz. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) liegt derzeit bei 78%, nur für 22% aller Fahrten werden Busse oder Bahnen genutzt. Deshalb fordert der Erste Beigeordnete des Planungsverbandes Heiko Kasseckert (CDU) auch ein verbessertes Angebot des öffentlichen Nahverkehrs (s. FAZ, 17.2.2009, „Hälfte der Neubaugebiete ohne Schienenanbindung“). Zu Gunsten des notwendigen Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs lehne ich daher den Bau der Südumgehung ab.
LKW-Mehrverkehr durch Umfahrung des Frankfurter und Offenbacher Kreuzes
Durch die inzwischen intensive Nutzung von Navigationsgeräten, ist mit einer erheblichen Zunahme v. a. von LKW-Verkehr durch die Stadtteile östlich der A661, Dreieichenhain und Götzenhain (nach/von Richtung Osten, via K171/K173) zu rechnen. Staus und LKW-Maut werden durch die Navi-Technik wesentlich leichter zu vermeiden sein. Die Planungsunterlagen gehen nicht darauf ein, wie die betroffenen Ortslagen vor den Emissionen und Unfallgefahren geschützt werden sollen. Ich verlange daher die Einstellung des Verfahrens, mindestens solange dieser Planungsmangel nicht behoben ist.
Große Flächen mit unterschiedlichen Biotoptypen gehen verloren
Der Bau der Südumgehung Buchschlage schädigt wertvolle Biotoptypen, u.a. naturnahe Laubwaldgesellschaften mit mäßig feuchten bis nassen Standorten und andere verschiedene ökologisch hochwertige Offenlandbiotoptype, im Planungsgebiet westlich der Darmstädter Straße. Aus der Sicht des Hessischen Naturschutzgesetzes (§31) ist die Zerstörung dieser Biotope verboten.
Für mich geht mit dieser Vielfalt auch die Schönheit und Einzigartigkeit meines Naherholungsgebietes unwiederbringlich verloren.
Direkter Verlust von Waldflächen
Der Bau der Trasse, die ca. 2 km durch Wald verläuft, bedingt einen direkten Waldverlust ca. 10 ha, da eine Schneise von ca. 40-50 m gebraucht wird (2x Baumhöhe plus Trasse ). Diese Schneise wirkt aber als Windkanal und es besteht dann bei SW-Wind Sturmwurfgefahr für den Restwald. Davon betroffen sind insgesamt 46 ha. Dieser Wald produziert Sauerstoff, schützt vor Lärm und filtert Schadstoffe aus der Luft. Als Buchschlager Bürger bin ich doppelt von der Südumgehung betroffen, weil diese wohltuenden Auswirkungen des Waldes einerseits zerstört werden und andererseits der neu entstehende Verkehrslärm und die Abgase ungeschützt und ungefiltert in die Wohnbebauung eingetragen werden.
Direkter Verlust von Fledermaushabitaten
Der Bau der Südumgehung führt, bedingt durch die Zerschneidung von Lebensräumen und den Flächenverlust, zu einer Ausrottung von geschützten Pflanzen- und Tierarten, darunter verschiedene Fledermausarten wie Großer Abendsegler, Kleiner Abendsegler, Breitflügelfledermaus, Langohrfledermaus und Bartfledermaus. Denn insbesondere im Wald sind große Flächen mit hoher ökologischer Wertigkeit – sowohl in botanischer als auch in zoologischer Hinsicht anzutreffen, die durch den Bau der Straße beeinträchtigt werden. Ich kann nirgendwo ein übergeordnetes öffentliches Interesse an der Südumgehung feststellen. Deshalb ist die Zerstörung der Biotope in meinen Augen gesetzeswidrig.
Direkter Verlust von Offenlandbiotoptypen
Die Durchführung der Planung würde zu einem großen Verlust an Offenlandbiotoptypen, insbesondere von Streuobstbrachen führen und die Zerschneidung von Lebensräumen sowie der Flächenverlust führen unweigerlich zur Ausrottung von dort siedelnden geschützten Pflanzen- und Tierarten, wie z. B. Zauneidechse und Blindschleiche.
Ich kann nirgendwo ein übergeordnetes öffentliches Interesse an der Südumgehung feststellen. Da Alternativen, z.B. über die B486, nicht ausreichend geprüft und dargestellt sind, halte ich die Planung für unvollständig und die Zerstörung der Biotope für gesetzeswidrig.
Lebensräume von geschützten Arten werden auch indirekt gefährdet.
Durch die mit dem Bau der Südumgehung Dreieich einhergehende Änderung des Kleinklimas und Absenkung des Grundwassers werden Lebensräume für geschützte Tier- und Pflanzenarten zerstört. So sind z.B. sowohl die periodisch wasserführenden Tümpel (mit Pflanzen wie Wasserfeder, Seekanne, Wasserschlauch und geschützten Tierarten, wie Teichmolch, Kammolch, Bergmolch, Erdkröte, Kreuzkröte, Gelbbauchunke, Feuersalamander, Grasfrosch, Laubfrosch, Springfrosch, Wasserfrösche) als auch die Großseggenriede, die an Standorte mit hoch anstehendem Grundwasser gebunden sind, sehr stark gefährdet. Da Alternativen, z.B. über die B486, nicht ausreichend geprüft und dargestellt sind, halte ich die Planung für unvollständig und die Zerstörung der Biotope für gesetzeswidrig.
Der südliche Siedlungsbereich wird sein gewohntes Landschaftsbild verlieren
Die Waldumgebung im Buchschlag wird direkt durch den Straßenbau und indirekt durch die nachfolgende Grundwasserabsenkung verschwinden. Durch den Eingriff des Straßenbaukörpers in die wasserführenden Schichten kann es zur Entwässerung kommen, wodurch auch das große Grün auf zahlreichen Wohngrundstücken innerhalb Buchschlags gefährdet ist. Für mich als Bewohner dieses Stadtteiles wird das Landschaftsbild entfremdet, der Blick in die Landschaft verriegelt und das Auge durch das „Bewegungsband“ der Südumgehung irritiert. Meine Lebensqualität in Dreieich/Buchschlag wird dadurch stark eingeschränkt.
Es gibt keine geeigneten Flächen für Ausgleichsmaßnahmen
Für die durch den Bau der Südumgehung erfolgenden Eingriffe in die Natur, u.a. in die Ökosysteme des Buchschlager Waldes, in die Streuobstwiesen und Feldgehölzraine, in das Frischluft-Entstehungsgebiet in der Feldflur und in die Funktion des gesamten Bereiches als Naherholungsgebiet, werden keine adäquaten Ausgleichsmaßnahmen bzw. räume geschaffen. Zum Schutz und zur Erhaltung von dort siedelnden geschützten Pflanzen- und Tierarten müssten qualitativ entsprechend hochwertige Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden, was weder im Planungsgebiet selbst noch anderswo in der Gemarkung Dreieich möglich ist. Stattdessen soll das Vorhaben durch Aufforstungen im Umfeld des Wasserwerkes Hattersheim ausgeglichen werden. Die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten können nicht nach Hattersheim umgesiedelt werden. Für die Zerstörung meines Naherholungsgebietes bietet die Aufforstung in Hattersheim ebenfalls keinen Ersatz.
Befall des Waldes mit gesundheitsgefährdenden Insekten
Die nach dem Aufhieb der Trasse entstehenden warmen Waldränder und Waldinnenränder werden anfällig für Schwammspinner und Eichenprozessionsspinner. Diese sind bereits im vergangenen Jahr in Buchschlag aufgetreten und schädigen nicht nur die Eichen sondern verursachen durch ihre Brennhaare auch erhebliche gesundheitliche Probleme durch allergische Reaktion (vor allem bei Kindern). Ich befürchte, dass ich zeitweise nicht mehr mit meinen Kindern in den Wald gehen kann und denke auch mit Sorge daran, dass die Raupen üblicherweise mit Chemikalien aus dem Hubschrauber heraus bekämpft werden.
Die geplante Südumgehung Buchschlag/Sprendlingen widerspricht den Zielen der Regionalplanung
Die geplante Südumgehung widerspricht den Grundsätzen der Regionalplanung. Nach dem Regionalplan Südhessen und dem regionalen Flächennutzungsplan sind Freiräume für Natur und Landschaft sowie für Klima- und Gewässerschutz nachhaltig zu sichern, die Kulturlandschaft zu erhalten und das vielfältige Landschaftsbild zu schützen. Das von der Straße betroffene Gebiet weist eine Reihe von Schutzkategorien im Sinne des regionalen Flächennutzungsplanes auf, u.a. ein Vorranggebiet Natur und Landschaft, Vorranggebiet für Landbewirtschaftung, Vorranggebiet Regionaler Grünzug, Trinkwasser- und Heilquellenschutzgebiet (Zone III, IIIA, IIIB) sowie Denkmalschutz (punktuell). Weiterhin wird dieser Bereich als Gebiet mit hoher Luftschadstoffbelastung bewertet. Diesen Zielen steht die Südumgehung diametral entgegen und darf deshalb nach meiner Meinung nicht gebaut werden.
Städtebauliche Entwicklung
Die Trasse der L3262neu würde städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten im Süden Buchschlags und dem Südwesten Sprendlingens zunichte machen.
So wäre möglich, die Landschaftsteile des Buchschlager Waldes und der Sprendlinger Wiesen zu einem parkähnlichen Gebiet als Naherholungslandschaft für die angrenzenden Stadtbereiche für Wohnen und Gewerbe zu entwickeln.
Als Bürger von Dreieich bin ich dagegen, dass diese Landschaftsteile von den angrenzenden Stadtbereichen durch die Südumgehung regelrecht „abgetrennt“ würden. Eine Einbindung in ein städtebauliches Gesamtkonzept wäre für immer ausgeschlossen.
Wohnbaugebiet Mauerloch
Gemäß Flächennutzungsplan liegt im Süden Sprendlingens das letzte als Wohngebiet entwickelbare Areal. Dieses Gebiet „Mauerloch“ liegt im Einwirkungsbereich der geplanten Straße mit negativen Auswirkungen auf das Entwicklungspotenzial dieses Stadtbereichs. Als Bürger von Dreieich und möglicher Interessent an einem Baugrundstück möchte ich entgegnen, dass dieses Gebiet von der Landschaft Buchschlager Wald und Sprendlinger Wiesen abgeriegelt und durch die Emissionen der Südumgehung für das Wohnen unattraktiv würde. Als möglicher Käufer würde ich hohe Wertverluste realisieren.
Sport und Freizeit
Die Nutzung der Tennisanlage Buchschlag in unmittelbarer Nähe zur Trasse ist gefährdet, weil sie durch die Verlärmung unattraktiv wird. Da ich einen sitzenden Beruf ausübe, bin ich darauf angewiesen, in Wohnnähe Freizeitsportaktivitäten wie Tennisspielen, Radfahren, Joggen und Walken ausüben zu können. Das würde mir künftig durch die verkehrsreiche Südumgehung erschwert, die ich nicht ohne Gefahren überqueren kann und zudem den krebserregenden Feinstäuben ausgesetzt wäre. Das läuft auch dem städtebaulichen Entwicklungsziel einer Naherholungslandschaft zuwider.
Erholung
Als in unmittelbarer Nähe zum Buchschlager Wald und Sprendlinger Wiesen lebender Bürger bin ich auf den Erholungswert dieser Landschaftsteile angewiesen. Ein Attraktivitätsmerkmal der angrenzenden Wohngebiete ginge aus meiner Sicht verloren. Da ich im Ballungsraum des südlichen Rhein-Main-Gebietes lebe, bin ich vielfältigen Stressfaktoren ausgesetzt. Zum Ausgleich sind fußläufig erreichbare Erholungsmöglichkeiten für mich unverzichtbar.. Das ist für mich ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität am Standort. Ich sehe nicht ein, dass ich künftig für einen Samstagnachmittagspaziergang in den Taunus oder in den Odenwald fahren soll.
Kleinklimaschutz
Die durch die Trasse zukünftig durchfahrene Wald- und Wiesenlandschaft ist ein unverzichtbares Areal für die stadtnahe Frischluftentstehung. Diese trägt erheblich zu einem verträglichen städtischen Kleinklima bei, auf die ich als Bewohner von Buchschlag bzw. Sprendlingen angewiesen ist. Die Trasse der L3262neu würde die nördlich gelegenen Stadtbereiche von dem Frischluftentstehungsgebiet abriegeln, da vorwiegend eine südwestliche Luftströmung herrscht. Bei austauscharmen Wetter (Sommer, Spätherbst) sind künftig eine verstärkte Schadstoffkonzentration in der Luft und dadurch gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Atemwegserkrankungen, Migräne, Schlafstörungen bis hin zu Pseudokrupp, Asthma und verstärktem Risiko von Lungenkrebs zu erwarten.
Kinder
Die Stadt Dreieich hat einen erheblichen Nachholbedarf im Bereich der Kinderbetreuung. Vor dem Hintergrund der latent angespannten Finanzsituation der Stadt, ist sie besonders auf kostengünstig zu realisierende Betreuungseinrichtungen angewiesen. Eine Möglichkeit ist die Einrichtung von Waldkindergärten in wohnortnahen Waldgebieten. Der Buchschlager Forst bietet hier hervorragende Entwicklungspotenziale, die jedoch mit dem geplanten Straßenbau unvereinbar sind. Da ich kleine Kinder bzw. Kinder im Kindergartenalter habe, fände ich es nachteilig, wenn durch die Straße mögliche waldpädagogischen Angebote der Schulen und Kitas im Nahbereich des Waldgebietes vereitelt würden.
Schutz von Flora und Fauna
Die Attraktivität der Landschaft im Süden Sprendlingens und Buchschlags wird sehr durch die Vielfalt und die Vernetzung von geschützten Tier- und Pflanzenarten geprägt. Bau und Betrieb der L3262neu schädigen diese Funktionen. Ich spreche mich dagegen aus, dass mir diese wohnortnahe Erlebnismöglichkeit genommen wird, und gleichzeitig auch ein wesentliches städtebauliches Entwicklungsziel für mich und andere Bürger von Dreieich verloren geht.
Streckenalternativen nicht ausreichend geprüft
Mit der Nordumgehung Langen (B486) und der Nordtangente Sprendlingen in Verbindung mit der L3117 in Neu-Isenburg stehen belastbare Alternativen zur Verfügung, die den Verkehrsbedarf für eine neue Ost-West Verbindung im Kreis in Frage stellen.
Dreieichbahn
Alternative Verkehrsträger wurden nicht ausreichend berücksichtigt: Mit der geplanten Westtangente und der Dreieichbahn steht eine interessante, umweltfreundliche Verkehrsalternative zur Verfügung, die bei der Planung nicht berücksichtigt wurde.
Fehlende Problemlösung
Das eigentliche Verkehrsproblem in Sprendlingern ist der Nord-Süd-Verkehr, das durch eine Süd-Umgehung nicht gelöst wird. Die geplante Straße zieht zusätzliche Verkehrsströme nach Dreieich und sorgt für zusätzliche Belastungen, und verfehlt die gebotene Entlastung des innerstädtischen Verkehrs. Meine Gesundheit wird dadurch beeinträchtigt.
Mehr Verkehrsgefahren
Die Trasse bringt zusätzlichen Ost-West Verkehr nach Offenthal, Götzenhain und Dreieich, für den die bestehenden Straßen nicht ausgelegt sind. Die Planung hat dies nicht ausreichend untersucht und berücksichtigt.
Lärm
Die Trasse führt zu dicht an Wohngebiet vorbei,. Hierdurch werden im Süden Buchschlags und Westen Sprendlingens nach der bekannten Untersuchung von Christian Maschke gesundheitskritische Immissionswerte erreicht. Ich kann daher nicht mehr ohne gesundheitliche Gefährdung meinen Garten nutzen.
Abrücken
Die geplante Trasse führt zu dicht an einem reinen Wohngebiet vorbei,. Die Alternative eines Abrückens der Trasse wurde nicht berücksichtigt. Als Anwohner bin ich hier unmittelbar in meiner Gesundheit und in meinem Bedürfnis nach Erholung und Ausgleich nach Feierabend betroffen.
Brücke ohne Schallschutz
Die Trassenführung über eine Brücke sorgt dafür, dass Straßenlärm und Staub weit nach Buchschlag hineingetragen werden. Ein hochwertiges Wohngebiet verliert dadurch nachhaltig an Wohnqualität, Steuerzahler wandern ab und Eigentum wird nachhaltig im Wert gemindert. Ich bin als Anwohner dadurch unmittelbar in meinem Eigentum betroffen.
Lärmauswirkung auf Buchschlag
Es fehlt ein nachvollziehbares Gutachten über die Steigerung des Verkehrslärms und die Minderung der Attraktivität des Schlafens bei offenem Fenster und der Nutzung der Außenwohnbereiche in Buchschlag und Sprendlingen. Ich bin nicht gewillt, als Anwohner die Nachteile zu tragen.
Verkehrsprognosen rückläufig
Die Planung der Südumgehung geht von ständig steigenden Verkehrsströmen aus, Fakt ist die relative Abnahme des Autoverkehrs im Kreisgebiet. Der Bedarf einer Südumgehung ist nicht gerechtfertigt und belastet daher unnötig.
Mehr Verkehr
Die Trasse zieht zusätzlichen Verkehr auf die August-Bebel-Straße, Eisenbahnstr. und Oisterwijker Str. Der Verkehr Richtung Flughafen aus Sprendlingen Mitte wird über die oben genannten Straße der Südumgehung zugeführt, dies bedeutet eine deutliche Zunahme der Belastung für die Anwohner und keine Entlastung durch die Südumgehung. Ich werde als hierdurch in meinem Schlaf und in meiner Gesundheit beeinträchtigt.
Zusätzlicher Verkehr auf der A661
Die geplante Autobahnabfahrt wird zusätzlichen Verkehr auf die A 661 ziehen. Für mich als Anwohner ist die Lärmbelastung durch die Brückenführung jetzt schon kaum zumutbar. In Zukunft werde ich meine Terrasse nicht mehr nutzen können.
Autobahnzubringer „An der Trift“
Durch die Südumgehung und den Autobahnzubringer wird auch der Verkehr an der Trift deutlich zunehmen. Die Staub- und Lärmemissionen beinträchtigen die Gesundheit meiner Kinder beim Spielen im Garten.
Verkehrszunahme auf der B486 in Offenthal
Durch die Südumgehung wird der Verkehr auf der B486 zunehmen, die geplante Ortsumgehung Offenthal ist damit überlastet, bevor sie gebaut ist. Für mich bedeutet dies (Lärm und Staub), dass ich mit meinen Kindern keine Drachen mehr auf den Liebfrauenwiesen mehr steigen lassen kann.
Verkehrszunahme auf der B486 in Offenthal
Durch die Südumgehung wird der Verkehr auf der B486 zunehmen. Ich arbeite den ganzen Tag im geschlossenen Büro, meine für den Frischluftausgleich so wichtige Terrasse kann ich dann abends nicht mehr nutzen.
Verkehrszunahme in Götzenhain
Durch die Südumgehung wird LKW-Verkehr von Dietzenbach und Rödermark Richtung A5/Flughafen angezogen, der dann nicht die Umgehung von Götzenhain nutzt, sondern durch die Ortsmitte Richtung Südumgehung rollt. Dies bedeutet zusätzliche Rußpartikel, die die chronische Bronchitis meines Kindes zusätzlich belasten.
Objektfinanzierung gefährdet
Ich habe mein Haus durch ein Darlehen finanziert, in den nächsten Jahren steht die Refinanzierung an. Durch die Südumgehung verliert mein Haus an Wert, das Darlehen muss trotzdem zurückgezahlt werden. Ich befürchte, dass die Bank mir dann mein Darlehen streicht, was mich in existentielle Not bringen würde.
Luftschadstoffe statt Frischluft
Die Fahrzeugabgase von der mittig durch ein Kaltluftentstehungsgebiet geplanten Südumgehung werden zukünftig konzentriert und großflächig in die benachbarten Wohngebiete strömen..
Weniger Luftaustausch wegen geringerer Kaltluftproduktion
Die Südumgehung blockiert den Austausch verbrauchter Luft und gefährdet so die Gesundheit der Anwohner. Denn die Trasse der ortsnahen Südumgehung ist mittig durch Freiflächen geplant und beeinträchtigt die Kaltluftproduktion infolge dieser Flächenversiegelung. Die Kaltluft wird zukünftig nicht mehr in die benachbarten Ortslagen von Buchschlag und Sprendlingen abfließen und dort zu einer Verbesserung des Stadtklimas beitragen. Aufgrund dieser Beeinträchtigung meiner Lebensqualität, lehne ich den Bau der Südumgehung ab.
Geringerer Luftaustausch wegen Strömungsableitung
Der Bau der Südumgehung führt zu einer Verminderung des Luftaustausches in den bebauten Gebieten, da die Windströmungsrichtung durch die aufgeheizte Fläche und die Windleitfunktion der Trasse mehr in Ost- West- Richtung verlagert wird, wodurch der Luftaustausch der bebauten Bereiche weiter reduziert wird. Im Hinblick auf die Vermeidung städtischer Wärmeinseleffekte ist dies nicht hinzunehmen.
Abgase statt Frischluft
Aufgrund der mittig durch die Kaltluftentstehungsgebiete geplante Südumgehung werden zukünftig bei Wetterlagen mit geringem Luftaustausch (ca. 35 % der Tage/Jahr) verkehrsbedingte Schadstoffe konzentriert und großflächig in die benachbarten Wohngebiete eingetragen. Denn die meist schwachen Winde aus Richtung Südwest transportieren die Abgase der Kraftfahrzeuge relativ konzentriert in Richtung der angrenzenden Wohnbebauung von Buchschlag und Sprendlingen. Als Anwohner lehne ich den Bau der Südumgehung aus Gründen der Gesundheitsgefährdung ab.
Erhöhte Schadstoffbelastung wegen Steigungen in Fahrbahnen
Die im Rahmen der Südumgehung zu errichtenden Unter- und Überführungsbauwerke schaffen neue künstliche Gefälle, die zusätzlich zu den vermehrten Schadstoffemissionen durch die hohen Fahrgeschwindigkeiten auch eine höhere Schadstoffimmission für die bebauten Ortsbereiche bewirken. Mit der Straßenüberführung der Main-Neckar-Bahn verteilen sich die Schadstoffe bis tief in den nördlichen Buchschlager Raum. Der Planung der Südumgehung kann daher nur widersprochen werden.
Erhöhte Fahrbahnlage bremst Frischluftaustausch
Der Verbau durch die Südumgehung reduziert bzw. unterbindet die Zufuhr frischer Kaltluft und schneidet Wohngebiete von einem effektiven Luftmassenaustausch ab. In der durch die Südumgehung betroffenen südlichen und südwestlichen Sprendlinger Feldgemarkung und Buchschlag treten bei Schwachwindwetterlagen kleinräumige Kaltluftabflüsse auf, welche kühle gefilterte Frischluft in die bebaute Ortslage einbringen. Die produzierte Kaltluft hat eine vertikale Mächtigkeit von mehr als 50 m und versorgt die hinter dem Damm der Dreieichbahn liegenden Wohngebiete mit Frischluft. Da diese Frischluftschneise die einzige lufthygienische Entlastung für den bebauten Bereich darstellt, ist der Bau der Südumgehung abzulehnen.
Weniger Frischluft
In der durch die Südumgehung betroffenen südlichen und südwestlichen Sprendlinger Feldgemarkung und Buchschlag treten bei Schwachwindwetterlagen kleinräumige Kaltluftabflüsse auf, welche kühle gefilterte Frischluft in die bebaute Ortslage einbringen. Die produzierte Kaltluft hat eine vertikale Mächtigkeit von mehr als 50 m und versorgt die hinter dem Damm der Dreieichbahn liegenden Wohngebiete mit Frischluft. Diese Frischluftschneise stellt die einzige lufthygienische Entlastung für den bebauten Bereich dar. Der Verbau durch die Südumgehung reduziert oder unterbindet die Zufuhr frischer Kaltluft, schneidet diese Wohngebiete von einem effektiven Luftmassenaustausch ab.
Lärmberechnung nicht nachvollziehbar
Ich kann aus den Planfeststellungunterlagen nicht nachvollziehen, ob bei der Ermittlung der Lärmbelastungen die Zuschläge für die Sonderfälle der Lärmsteigerung
- durch das Abbremsen und Anfahren an "Kreuzungen und Einmündungen mit einer Ampel",
- durch häufiges Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit,
- durch Steigungen, die nur mit höherer Drehzahl befahren werden können, und
- durch Reflexionen des Lärms an Bauwerken
ein angemessener Zuschlag eingerechnet wurde. Widerspruch zum gültigen Bebauungsplan Buchschlag Süd
Der Buchschlager Süden ist gemäß dem gültigen Bebauungsplan Buchschlag, Nr. 1 von 1972 baurechtlich als reines Wohngebiet ausgewiesen. Die durch den Betrieb der Südumgehung bedingte Lärmzunahme steht im Widerspruch zu den Festsetzungen eines „Reinen Wohngebietes“ im Bebauungsplanes, das durch aktiven Schallschutz gem. TA Lärm und DIN 18005 gegen Lärm von mehr als Leq tags/nachts 50/35 dB(A) und Lmax nachts 55 dB(A) wirksam zu schützen ist. Durch die Trassenführung direkt an einem Wohngebiet wird dem Bebauungsplan widersprochen. Jedenfalls in 15 Jahren werden die Beurteilungspegel überschritten werden. Dies stellt einen erheblichen Planungsmangel dar und beeinträchtigt meine Wohn- und Lebensqualität in erheblichem Maße.
Lärmvermeidung/-vorsorge für Wohnen im Freien
Neben den Innenräumen eines Gebäudes sind auch Bereiche, die dem Wohnen im Freien dienen wie z. B. Balkone, Terrassen und Freisitze, wirksam vor Lärm zu schützen. Die Planung zeigt auf, dass diese Bereiche nicht ausreichend geschützt werden. Auch fehlen Angaben darüber, inwieweit für die verbleibenden Beeinträchtigungen eine Entschädigung geleistet wird. Meine Terrasse – mein Balkon – mein Freisitz – mein Garten und damit meine zwingend erforderliche Erholung am Feierabend ist von den Lärmauswirkungen des Straßenneubaus betroffen, daher lehne ich die Planung ab.
Lärmvermeidung/-vorsorge für Kleingartenanlagen in der Rostadt
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 17.03.1992 (BVerwG 4 B230.91) sind auch Kleingartenanlagen gegen Verkehrslärm schutzbedürftig. Als solches ist mein Grundstück in der Rostadt zu betrachten. Die Planung gibt keine Hinweise darauf, dass diese Bereiche geschützt werden. Mein Kleingarten, der für mich einen unermesslichen Erholungswert hat, ist von den Lärmauswirkungen des Straßenneubaus betroffen, daher lehne ich die Planung ab.
Lärmschutz zu Lasten der kommunalen Finanzen
Die Planungsunterlagen weisen für den Straßenabschnitt „B 3 bis Auffahrt A 661“ die Stadt Dreieich als Träger der Straßenbaulast aus, d. h. sie muss dauerhaft die Unterhaltungskosten aufbringen. Gleiches gilt auch für die Abwicklung des passiven Lärmschutzes in diesem Abschnitt.
Vor dem Hintergrund des stark defizitären städtischen Haushalts fehlen die aufzubringenden Gelder in anderen Aufgabebereichen der kommunalen Daseinsvorsorge wie Kinderbetreuung, Seniorenpflege, Umweltschutz, Sport- und Freizeitanlagen etc. und tangiert somit meine persönliche Lebenssituation Als Senior / Vater dreier Kinder / Sportler negativ.
Lärmauswirkungen für mein Haus nicht dargestellt
Der Schallimmissionsplan des Büros Fritz GmbH zeigt nur die Lärmwerte „Im Birkeneck“ und „Oisterwijker Str.“. Die weiteren Lärmauswirkungen auf andere potenziell betroffene Wohngebiete sind nicht dargestellt, so auch für mein Wohngebiet ….. Dieses stellt einen Planungsmangel dar, da das Maß der Betroffenheit für mich nicht tatsächlich zu erkennen ist. Diesen mache ich hiermit geltend.
Lärmquelle Brückenbauwerk über die Main-Neckar-Bahn
Die Brücke im Zuge der L3262 neu verläuft in ca. 8m Höhe über der Bahnlinie. Das Lärmgutachten stellt nicht korrekt dar, insbesondere vor dem Hintergrund der üblichen Südwestwinde, wie weit und mit welcher Intensität der Schall auch in die Wohngebiete getragen wird, welche nicht unmittelbar am Trassenverlauf liegen. Ich befürchte gesundheitliche Folgen für mich und meine Familie.
LKWs am Brückenanstieg
Die Lärmimmissionen, die insbesondere durch LKWs am Brückenanstieg entstehen, werden nicht ausreichend berücksichtigt. Eine Schallschutzwand ist hier nicht vorgesehen. Ich befürchte dadurch zusätzlichen Lärm, der meine Wohnqualität im reinen Wohngebiet Buchschlag herabsetzt. / mein Wohneigentum im Wert mindert.
Naherholung nach beruflicher Belastung
Durch die umweltmäßige Hintergrundbelastung (auch Lärm) und die physischen sowie psychischen berufsbedingten Belastungen an meinem Arbeitsplatz bin ich dringend auf Erholungsphasen an frischer Luft und in Ruhe angewiesen. Dazu nutze ich überwiegend das Naherholungsgebiet des Buchschlager Waldes und der Sprendlinger Wiesen. Dieses Gebiet würde durch den Straßenneubau erheblich verlärmt und mir werden meine Naherholungsmöglichkeiten genommen. Ich werde von daher in meinem persönlichen Recht auf körperliche Unversehrtheit erheblich beeinträchtigt und bin deswegen gegen die Planung.
Lärmzunahme gegenüber Status quo
Um die tatsächlichen Auswirkungen auf meine Gesundheit und die Beeinträchtigung meiner Lebensqualität beurteilen zu können, ist ein Vergleich der künftigen mit den derzeitigen Lärmimmissionsangaben erforderlich. Diese Angaben fehlen jedoch in den Planungsunterlagen für die geplante Straße bzgl. der angrenzenden Wohngebiete.
Ich befürchten, dass es zu einer erheblichen Steigerung der Schallimmissionswerte durch den Bau der Straße kommen wird, die meine bisherigen Lebensgewohnheiten / meine bisherige Lebensqualität erheblich verschlechtern wird. Das ist nicht hinnehmbar und wird daher von mir abgelehnt.
Lärmimmissionswerte/-grenzwerte nach DIN 18005
Grundlage der geplanten Lärmschutzmaßnahmen, wie sie sich in den Planfeststellungsunterlagen wieder finden, sind die Immissionswerte für ein Wohngebiet nach der 16. BlmSchV (59 db(A) am Tage, 49 db(A) bei Nacht). Die Orientierungswerte nach DIN 18005 (empfohlen vom Umweltbundesamt [UBA] und Stand der umweltmedizinischen Erkenntnisse) liegen jeweils erheblich unter diesen Werten. Zum Schutz meiner Gesundheit verlange ich, dass alle Wohngebiete aktiven Lärmschutz erhalten, bei denen die niedrigeren Werte der DIN bei Vollauslastung der Straße überschritten werden. Von daher lehne ich die vorliegende Planung ab und beantrage die Einstellung des Verfahrens.
Überschreitung der Lärmimmissionswerte nach BImSchV und DIN in der Oisterwijker Str.
Die in der vorliegenden Planung vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen verhindern nicht, dass die Lärmimmissionswerte nach der 16. BlmSchV in der Oisterwijker Str. erheblich überschritten werden. Es ist davon auszugehen, dass diese Situation auch noch für mehrere andere Wohngebiete entlang der Trasse, oder im Bereich des Brückenbauwerks zutrifft. Die Planungsunterlagen sagen hierzu jedoch nichts aus bzw. der Nachweis, dass Grenzwertüberschreitungen ausgeschlossen werden können, fehlt. Ich sehe darin einen erheblichen Planungsmangel, der in der Konsequenz zu einer fehlerhaften Abwägung führen würde.
Überschreitung der Lärmimmissionswerte nach DIN im Birkenweg
Die Lärmimmissionswerte nach DIN18005 werden im Gebiet „Im Birkeneck“ überschritten. Ich sehe darin einen erheblichen Planungsmangel und bin als Anwohner in meiner Gesundheit betroffen. Neueste Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung belegen, dass die physiologische und psychologische Schädigung beim Menschen bereits bei deutlich geringerem Schallpegel eintritt, als sie durch die nur nach Kostengesichtspunkten ermittelten Immissionsgrenzwerte nach der 16. BlmSchV definiert sind.
Widerspruch zum Lärmminderungsplan der Stadt Dreieich
Der Lärmminderungsplan der Stadt Dreieich, der in seinem Konflikt- und Maßnahmenplan eine mittel- bis langfristige Reduzierung der Lärmbelastung zum Ziel hat, wird durch die Südumfahrung (u. a. Brückenbauwerk) ad absurdum geführt, weil der Schallpegel im gesamten Süden von Buchschlag, zusätzlich zum Bahnverkehr, weiter verstärkt wird.
Die schalltechnischen Unterlagen des Büros Fritz sagen zu diesem Widerspruch nichts aus, die Planfeststellungsunterlagen sind unvollständig und daher abzulehnen.
Gesteigertes Herzinfarktrisiko durch Südumgehung
Lärm erhöht den Blutdruck und steigert das Herzinfarkt-Risiko. Die weltweit größte Langzeitstudie zum Thema "Lärm und Herzinfarkt" wurde von der Berliner Charité an 4.115 Patienten durchgeführt und kam zu dem Ergebnis, dass speziell nächtlicher Verkehrslärm das Infarktrisiko signifikant erhöht . Ich schlafe bei offenem Fenster und befürchte, dass der von der Südumgehung ausgehende Lärm meine Gesundheit beeinträchtigt.
Schlafen bei offenem Fenster
Da ich es mein Leben lang gewöhnt bin, bei geöffnetem Fenster zu schlafen und dies auch ärztlich empfohlen ist, kann die Lösung zum zusätzlichen Verkehrslärm nicht darin liegen, die Fenster geschlossen zu halten. Die Planung gewährleistet nicht, dass der nächtliche Lärm auf 50 dB(A) – oder wie empfohlen auf 45 dB(A) – begrenzt wird und ist daher aus Gründen des Schutzes meiner Gesundheit und der Erhaltung meiner Arbeitskraft abzulehnen.
Umgehung für das Frankfurter Kreuz
Zitat aus dem Erläuterungsbericht: „3.2.5 Keine Autobahnausfahrt im Gewerbegebiet Dreieichenhain ohne Südumgehung - Diese Möglichkeit kann losgelöst von einer Südumfahrung nicht weiter verfolgt werden, da das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) einer neuen Autobahn-Anschluss-Stelle im Gewerbegebiet Dreieichenhain nur unter der Auflage zugestimmt hat, dass über eine Südumfahrung Dreieich / Buchschlag eine durchgehende Verbindung zwischen der BAB A 5 und der BAB A 661 existiert“. Die entstehende Verbindung zwischen A661 und A5 stellt demnach eine gewollte Umgehung des Frankfurter Kreuzes dar und ist somit ein wesentliches Planungsziel.
Ich ging bislang davon aus, dass die Südumfahrung primär die Ortslagen von Buchschlag und Sprendlingen entlasten soll, was aber aufgrund des hohen Anteils an Quell- und Zielverkehr nicht entscheidend gelingt. Eine Planung, die nur noch mehr Durchgangsverkehr anzieht und nicht überwiegend die Verkehrsprobleme in Dreieich löst, lehne ich ab.
Der Trog läuft mit Wasser zu
Was passiert, wenn die an der Durchbindung Buchschlag im Trog geführte Straße im Falle eines Starkregens mit Wasser zuläuft und Schaden nimmt, wer muss hier für aufkommen. Es gibt für die im Trog liegenden Straßen drei unterschiedliche Zuständigkeiten für den Unterhalt. Unabhängig davon, dass ich befürchte, dass dann nichts passiert oder aber am Ende die Kosten bei der Stadt Dreieich hängen bleiben, erwarte ich, das, bevor eine solche Straße genehmigt wird, auch diese Risiken in den Gutachten berücksichtigt werden und ein Notfallplan erstellt wird.
Unklare Kostenverteilung
Das Bauwerksverzeichnis ist in vielen Fällen unklar über die tatsächliche Kostenverteilung zwischen der Stadt Dreieich und den anderen Kostenträgern, insbesondere wenn es um die Folgekosten geht (z. Bsp. 7.1.4 0570 Knotenpunkt 5, wo steht die Signalanlage, wer trägt die Kosten ) Ich erwarte, das verantwortungsvoll mit meinen Steuergelder umgegangen wird und es muss bereits im Planfeststellungsverfahren klar sein, welche zusätzlichen Kosten auf Dreieich zukommen. Dies ist nicht gegeben.
Schulweg in Dreieichenhain
Der in der Verlängerung der Daimlerstraße liegende Bahnübergang über die Dreieichbahn wird von Schülern gerne als Schulweg zur Weibelfeldschule genutzt. Durch die Südumgehung müssten die Schüler aus dem Süden von Dreieichhain jetzt entlang der Südumgehung und über den neuen Kreisel fahren. Dies ist mit deutlich höheren Gefahren
für mich
für mein Kind
für meine Kinder
für die Allgemeinheit
für mich verbunden, welche durch die Planung nicht bewältigt werden.
Regenrückhaltebecken in Dreieichenhain
Westlich der A661 ist ein unterirdisches Regenrückhaltebecken geplant. Leider ist die Lage auf den Planungsunterlagen nicht zu erkennen. Bevor ein Planfeststellungsbeschluß erlassen wird, muss man doch erfahren können, welche Bauobjekte wo geplant sind und wer davon betroffen ist. Da ich nicht weiß, ob ich davon betroffen bin, lehne ich die Planung ab, weil sie unvollständig ist.
Regenrückhaltebecken in Dreieichenhain versinkt
Westlich der A661 soll ein neues, großes unterirdisches Regenrückhaltebecken (RRB) angelegt werden. Ich befürchte, dass die hydrogeologischen Gegebenheiten, hier ist ein Feuchtgebiet, gegen ein solches Bauwerk sprechen und sich für die umliegenden Häuser Risiken sowohl beim Bau des RRB als auch später ergeben. Ich lehne die Planung ab, da sie unvollständig ist.
Wartezeiten Schranke unzutreffend
Die im Erläuterungsbericht genannte Wartezeit von bis zu 30.00 min ist subjektiv und durch Anhang 2 objektiv widerlegt. Hier ist die maximale Schließzeit mit 14:03min angegeben, der Mittelwert der Schließzeiten liegt zwischen 6:00 und 21:00 Uhr bei 5:05min. Ich fahre regelmäßig von Buchschlag Richtung A3 und muss über die Schranke. Bei Wegfall der Schranke muss ich einen 2km längeren Weg zurücklegen (reine zusätzliche Fahrzeit ca. 2:00 min plus unbestimmte Wartezeiten an 3 Ampeln - schätzungsweise weitere 2:00 min). Hierdurch entstehen zusätzliche schädliche Emissionen (an der Schranke schalten die meisten ihren Motor aus, an Ampeln nicht). Ich bin nicht bereit, für im Schnitt eine Minute Einsparung pro Richtung einen solchen großen Einschnitt in meiner Lebensqualität, wie er durch die Südumgehung verursacht wird, in Kauf zu nehmen.
Lärm und Feinstaub
Gesundheitsrisiken durch Lärm und Feinstaub werden in der Planung unterschätzt. Im Gutachten zu den Luftschadstoffen und in der Schalltechnischen Untersuchung wird das Ausmaß der Beeinträchtigungen, die mit diesem Straßenbau einhergehen, methodisch nicht angemessen ermittelt.
Im Gutachten zu den Luftschadstoffen wird der Prognosenullfall mit dem Planungsfall verglichen, bei der Schalltechnischen Untersuchung hingegen der Planungsfall Nullplus mit dem Planungsfall 1. Das sind aber jeweils nicht vergleichbare Verkehrssituationen. Eine angeblich „deutliche Entlastungswirkung der Südumgehung“ für die ehemalige B 3 reduziert sich, wenn ein Schadstoffgutachten die Planungsfälle Nullplus und 1 vergleichen muß. Die Schalluntersuchung muß auch den Lärm von der A661 einbeziehen, wenn der Prognosenullfall und der Planungsfall verglichen werden. Die Planungsunterlagen unterschätzen daher die Immissionen.
Vorsorge gegen Krebsgefahren nötig
Der Bau der Südumgehung wird zu einer höheren Luftbelastung in Sprendlingen führen. Die gebotene Vorsorge gegen Krebsgefahren durch Feinstäube wird für Sprendlinger unwahrscheinlich.
Der Ausbau wird nichts daran ändern, dass in Sprendlingen die NO2-Grenzwerte überschritten werden (Zitat aus dem Gutachten: „Trotz der deutlichen Entlastungswirkung der geplanten Südumgehung entlang der innerörtlichen Hauptstraßen von Dreieich verbleiben im Planfall im Vergleich zum Prognose-Nullfall v.a. in Bezug auf die NO2-Jahresmittelwerte deutliche Belastungen, die weiterhin zu Konflikten mit Beurteilungswerten zum Schutz der menschlichen Gesundheit führen.“). Als Bürger/in Dreieichs habe ich, da ich in den belasteten Bereichen wohne, ein Recht auf Einhaltung dieser Werte! Dies lässt sich aber nur durch eine Reduzierung des KFZ-Verkehrs erreichen. Neue Straßen sind kontraproduktiv. Deshalb lehne ich den Bau der Südumgehung ab.
Feinstaub
Die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren sehen keinerlei Maßnahmen zur Einhaltung der PM-10 -Grenzwerte vor.
Im Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) wird als Konflikt aufgeführt, dass es durch den Betrieb der Südumgehung zu Überschreitungen der erlaubten PM10-Grenzwerte kommen wird. Als Maßnahme wird angeführt :“ Ist im Rahmen des Betriebes zu kontrollieren und ggf. sind entsprechende verkehrliche bzw. nutzungsbezogene Maßnahmen durchzuführen“. Konkret bedeutet das die Einrichtung einer lufthygienischen Messstation, die in Dreieich längst überfällig ist. Die Kosten für diese Maßnahme sind, da als Dimension deklariert, im Kostenplan nicht enthalten. Als Bürger/in Dreieichs habe ich, da ich in den belasteten Bereichen wohne, ein Recht auf Einhaltung dieser Werte!
Methodik nicht kontrollierbar
Die Unterlagen, nach denen die verkehrsbedingten Emissionen für die Berechnungen der Luftschadstoffe ermittelt wurden (DORSCH, 2005), sind gar nicht Bestandteil der Planfeststellungsunterlagen – eine Kontrolle der Daten, auf denen das Gutachten zu den Luftschadstoffen basiert, ist somit auf der Grundlage dieser Unterlagen nicht möglich. Es gibt Ergebnisse bei den Immissionsrechnungen, die sich nicht nachvollziehen lassen: In Sprendlingen entlang der ehemaligen B3 sowie in der Theodor-Heuss-Str. und der Eisenbahnstraße soll sich durch den Bau der Südumgehung die Luftqualität verbessern – aber entlang der A661, wo es zu der größten Mehrbelastung infolge des Ausbaus kommt, ändert sich lt. Gutachten nichts.
Angesichts der Tatsache, dass der Bau der Südumgehung insgesamt zu einer Zunahme der Lärm- und der lufthygienischen Belastung führt, stehen für mich die negativen Auswirkungen dieses Vorhabens in keinem Verhältnis zu den Vorteilen, die die Südumgehung bringen könnte.
Auswärtige Grundeigentümer
Ich wurde weder vom Regierungspräsidium noch von der Stadt Dreieich über Ort und Zeitraum der Auslegung der Pläne und mein Recht auf das Vorbringen von Einwendungen sowie die Folgen einer Fristversäumnis hingewiesen.
Für die Stadt Dreieich und die Anhörungsbehörde ließ sich meine Anschrift in angemessener Zeit ermitteln. Die Untätigkeit der Behörden widerspricht dem Verfahrensrecht, das in diesem Einzelfall grundrechtsrelevant ist. Denn nicht ortsansässige Betroffene, deren Person und Aufenthalt bekannt sind oder sich innerhalb angemessener Frist ermitteln lassen, sollen auf Veranlassung des Regierungspräsidiums von der Auslegung mit dem Hinweis auf Ort und Zeit der Einsichtsmöglichkeit in die Planung sowie die Möglichkeit der Geltendmachung einer Einwendung und der Rechtsfolgen eines Ausbleibens benachrichtigt werden.
Als Folge des Verfahrensverstoßes konnte ich die ausgelegten Unterlagen nicht einsehen, weil ich von dem Verfahren erst nach Ende der Auslegungsfrist Kenntnis erhalten habe.
Götzenhain und Dreieichenhain durch Stauumfahrung auf der A3 belastet
Die Südumgehung ist als Verbindungsstrecke zwischen der A5 (A3) und der A661 geplant. Bei Staus am Frankfurter Kreuz bietet sich die Stauumfahrung über die Abfahrt Zeppelinheim und die Südumgehung an. Eine Auffahrt am Ende der Südumgehung auf die A661 würde wieder im Stau enden. Anders die Weiterfahrt über die Landsteiner Str. und Siemensstr. zum Heckenweg und von dort weiter durch Dreieichenhain und Götzenhain zur K173 (Kreisquerverbindung) – sie führt direkt bis zur AB-Auffahrt Seligenstadt.
Ich fordere die Planer zur Einstellung des Verfahrens auf, solange nicht ein Konzept zur Vermeidung von Stauumfahrungen durch Dreieichenhain und Götzenhain vorliegt.
Verkehrszunahme in Dreieich durch Navigationssysteme
Die Verkehrsuntersuchungen basieren auf veralteten Unterlagen, die die Bedeutung von Navigationssystemen noch nicht berücksichtigen. Jeder zweite Autofahrer verlässt sich heute auf Navigationssysteme, insbesondere bei der Stauumfahrung. Da die A3 zwischen Hanau und Frankfurter Kreuz häufig übelastet ist, befürchte ich für
Götzenhain
Offenthal
Dreieichenhain
eine deutliche Verkehrszunahme, die sich negativ auf
meine Gesundheit
mein Eigentum
auswirkt. Ich fordere deswegen, solange über die zusätzlichen Verkehrsbelastungen keine genaueren Erkenntnisse vorliegen, das Planfeststellungsverfahren abzulehnen.
Südumgehung durch Navigationssysteme deutlich stärker belastet
Die in der Planfeststellung angenommene berechnete Zahl von über 20.000 Autos auf der Südumgehung berücksichtigt nicht, das Navigationssysteme heute die Verkehrsflüsse wesentlich stärker beeinflussen. Ich befürchte deswegen, dass zum Beispiel aufgrund von Stauumfahrung auf der A3 wesentlich mehr Fahrzeuge als angenommen die Südumgehung nutzen und deswegen die in den Gutachten errechneten Werte zu Lärm- und Rußbelastung wesentlich größer sind. Solange dies nicht zweifelsfrei widerlegt ist oder entsprechende Alternativen aufgezeigt sind, verlange ich das Planfeststellungsverfahren zu stoppen.
Notfallversorgung verschlechtert
Ich wohne im Süden Dreieichenhains in der [Strasse]. Bis jetzt konnte die Asklepios-Klinik in Langen durch die Unterführung „An der Trift“ schnell erreicht werden. Durch die Südumgehung wird die Unterführung gesperrt und ein Rettungs- oder Notarztwagen müsste in beiden Richtungen über Heinrich Hertz/Daimler/Landsteiner Straße fahren und dabei 5 Ampeln und einen Kreisverkehr überwinden.
Ich befürchte im Notfall Risiken für meine Gesundheit.
Ich bin Diabetiker und habe als Wohnlage extra die Nähe zur Klinik gewählt und habe ernsthafte Sorgen, im Notfall nicht rechtzeitig zur Klinik zu kommen.
Ich bin infarktgefährdet und habe als Wohnlage extra die Nähe zur Klinik gewählt und habe ernsthafte Sorgen, im Notfall nicht rechtzeitig zur Klinik zu kommen.
Ich befürchte im Notfall Risiken für meine Gesundheit.
Entwicklungsmöglichkeit für Regionaltangente West und den öffentlichen Personennahverkehr verbaut
Eine interessante Entwicklungsperspektive für die Regionaltangente West, Fortführung über die Dreieichbahn bis in den Odenwald, lässt sich nach einem Bau der Südumgehung in der geplanten Trassenführung nicht mehr verwirklichen, da dies keinen zweispurigen Ausbau der Dreieichbahn zulässt. Damit werden großartige Chancen für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs und die bessere Anbindung von Dreieichenhain, Götzenhain und Offenthal und den an der Strecke liegenden Ortschaften bis hin in den Odenwald an Frankfurt vertan.
Als betroffener Anwohner des Ballungsraumes Rhein-Main fordere ich, zuerst alle Alternativen für umweltfreundliche Verkehrsmittel zu berücksichtigen und zu bevorzugen, bevor eine neue Straße in einem Planfeststellungsverfahren genehmigt wird.
Ergänzend wende ich ein:
Bezugnahme auf weitere Argumente
Zur Vermeidung von Wiederholungen nehme ich auf die weitergehenden Einwendungen der Bürgerinitiative gegen eine Südumgehung vollinhaltlich Bezug.